Fachkunde TRBA 200

 

 

 

Die Fachkunde zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung muss gemäß der Biostoffverordnung (BiostoffV) nach den technischen Regeln erfolgen.

Die TRBA 200 regelt seit dem 01.07.2014 die Anforderungen an die Fachkunde. Somit dürfen Unternehmen für die nach der BiostoffV durchzuführenden Gefährdungsbeurteilung nur noch Personen mit spezieller Fachkunde einsetzen.  

 

Für die Fachkunde nach TRBA 200 nach Pkt. 4.1.2 (z.B. Reinigungsdienste) und 4.3 (z.B. Rettungsdienste, Pflegedienste, ...)  die mit Erregern der Risikogruppe 1+2 (die meisten Erreger) in Kontakt kommen, muss ein entsprechender Berufsabschluss und zwei Jahre Berufserfahrung nachgewiesen werden.

Die Bestätigung zur Fachkunde nach TRBA 200 4.1.2 und ggf. Pkt. 4.3.1 wenn die weiteren Anforderungen der TRBA 200 (Berufsausbildung und 2 Jahre Berufserfahrung) erfüllt sind. 

 

Selbst Ärzte oder Hygienfachkräfte besitzen nihct zwingend die Fachkunde nach TRBA 200, wenn diese z.B. keine Qualifikation im Arbeitsschutz besitzen. 

 

 

Für Hygienefachpersonal:

Der Besuch des Seminars Arbeitsschutzkoordinator ergänzt für staatl. gepr. Hygienekontrolleure, staatl. anerk. Hygienefachkräfte, gepr. Hygienetechniker, Krankenhaushygieniker die Fachkunde gemäß TRBA 200 zur Druchführung von Gefährdunsgbeurteilungen, sofern die anderen Vorgaben der TRBA 200 erfüllt sind!

 

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